**Katzenfreigehege**

 

Als wir angefangen haben, unser Katzengehege zu planen, war ich stundenlang im Internet unterwegs, um Informationen zu sammeln. Sehr viel gab es nicht. Daher habe ich mich entschlossen, meine Erfahrungen hier auf zu schreiben.
Auf dieser Seite beschreibe ich, wie wir unser Katzengehege gebaut haben. Außerdem gibt es noch einige Beiträge von anderen Katzenmenschen, die ähnliches erstellt haben. Auf diese Weise bekommt Ihr vielleicht ein paar nützliche Tipps und Hinweise aus verschiedenen Sichtweisen. Schließlich ist jeder Garten anders.
 

Vielen Dank für die tollen Ideen!
Ich freue mich über jeden weiteren Beitrag :-)
 

 

 

Unser Gehege

Folgendes Material haben wir verwendet:

 

 

Einschlaghülsen 90 mm
             

Balken 90 mm, Höhe 2,80 m
             

Dachlatten 40/60 mm

Ca. 35 laufende m Maschendrahtzaun, Höhe 2 m
             

Ca. 35 laufende m dünnerer Zaun (Baumarkt), Höhe 1 m

Heringe

Grüne Farbe

Winkel

Diverses Kleinmaterial wie Nägel, Pinsel usw.

 

 

1.Streichen der Balken und Dachlatten

2.Anbringen der Winkel an den Balken (so dass sie später nach innen in das Gehege zeigen)

3.Einsetzen der Einschlaghülsen gemäß dem Gehegeverlauf. Die Einschlaghülsen wurden im  Abstand von 2 m in die Erde gesetzt (Vorteil: Kein Beton nötig)

4.Einsetzen und Verschrauben der 2,80 m Balken in die Einschlaghülsen

5.Anbringen der Dachlatten an den Balken in 2 m Höhe (parallel zum Zaun, sie dienen zur zusätzlichen Stabilisierung)

6.Setzen des Maschendrahtzaunes (wir haben auf spezielles Zaunzubehör verzichtet und den Zaun einfach an die Balken und oben an die Dachlatten getackert bzw. genagelt)

7.Bau der 2 Türen aus Dachlatten und Zaun

8.Anbringen des zweiten, kleineren Zaunes in 2 m Höhe. Dieser wird dann am oberen Ende der 2,80 m Balken von außen nach innen über die Winkel gelegt und mit Draht befestigt (Katzen klettern nicht über Kopf)

9.Fixieren des Zaunes mit den Heringen am Boden

 

Hier sind ein paar Detailfotos sowie eine Zeichnung (neues Fenster)

 

Unsere Katzen lieben es, draußen zu sein. In der ersten Zeit gab es drei Ausbruchsversuche die uns gezeigt haben, wo noch Schwachstellen sind. So mussten wir die Seite zum Dach hin noch einmal verstärkt mit Zaun sichern, da Lanou einmal über die Dachlatten aufs Dach geklettert ist und auf der anderen Seite hinunter gehüpft ist. Aber seit einem über einem Jahr scheint unser Gehege nun ausbruchssicher zu sein *aufholzklopf*.
Die nach innen zeigenden Winkel verhindern, dass sie weiter kommen., denn Katzen klettern nicht über Kopf.

 

 Ein paar Fotos vom ersten Tag im Freigehege (neues Fenster)


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Das Freigehege von Barbara

Richtiges Katzenschutznetz ist in den benötigten Ausmaßen unbezahlbar. Als ich im letzten Jahr auf Rügen Urlaub gemacht habe, bin ich zu einem Fischereihafen gefahren, wo es auch Fischereiausstatter gab. Die hatten Netze in allen Variationen und Farben, welche nach Kilopreis verkauft wurden. Ich habe dort 25 Meter Netz (2 m hoch) für 75 DM bekommen. Allerdings muss man aufpassen, weil die Netze leicht elastisch sind. Also einfach ein paar Meter mehr nehmen, damit es passt. Die Netze sind sehr stabil und witterungsbeständig (müssen ja auch jahrelang im Salzwasser ihren Dienst tun..).
Wir hatten auch eine Hauswand und ringsherum Bäume. Das Netz haben wir oben und unten auf etwas starken Garten-Draht gefädelt und von der Hauswand an den Bäumen vorbei zurück zur Hauswand gespannt.

Dann haben wir das untere Ende des Netzes (welches auf Draht gespannt war) in Abständen von 10 cm mit langen Zeltheringen kräftig im Boden verankert. Ich habe auch schon Konstruktionen gesehen, bei denen Holzbalken auf dem Gartenboden den Abschluss gebildet haben. Ist vielleicht etwas sicherer.
Wie oben schon erwähnt, war das Netz 2 m hoch. Leider ist uns Pünktchen einmal entwischt und so haben wir "oben herum" nachgerüstet. Wir haben an der Hauswand und den Bäumen Metallwinkel über dem Netz angebracht (Schenkellänge ca. 30 cm) und noch einmal zusätzlich rundherum ca. 50 cm breites Netz angebracht, so dass das Überspringen unmöglich wurde. Ich lege eine Skizze bei, ist vielleicht einfacher zu verstehen. Wenn man direkt ein höheres Netz kauft, kann man sich den letzten Schritt erleichtern.
Als ich das Gehege abbauen musste, war noch alles in Ordnung und auch die Heringe habe ich kaum aus dem Boden bekommen. Natürlich muss man ab und zu schauen, ob Löcher im Netz sind. Vorteil gegenüber einer Konstruktion mit Maschendraht ist, dass das Gehege optisch sehr dezent war. Man hat es aus 5 Metern Entfernung kaum noch gesehen.

Hier gibt es eine Zeichnung von Barbara und hier ein paar Fotos (neues Fenster)

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Das Freigehege von Cordula

Unser Zaun ist aus aus Maschendraht, 180 m hoch. Nicht in die Erde eingegraben oder so, bloß dicht am Boden, da, wo es nicht dicht genug war, haben wir stellenweise Holzbalken hingelegt. Das genügt. Oben sind vier Litzen Elektrozaun, die zweitunterste ist geerdet - das hatten die Handwerker natürlich vergessen, wir haben das nachträglich gemacht, denn die Katzen sind ja auf dem Zaun selbst sonst nicht geerdet. Aber zum Glück klettern unsere gar nicht hoch.
Wir haben zwei Tore im Zaun, da läuft der Strom oben weiter mit einer kleinen Unterbrechung da, wo das Tor eben aufhört. Damit der Stromkreis geschlossen ist, liegen im Boden Leerrohre mit Litzen drin.
Wir haben ein kleines Weidezaungerät extra für kleinere Tiere.
Den Zaun haben wir von einer professionellen Firma setzen lassen, wir haben ihn dann nur katzensicher abgedichtet.

Hier sind einige Fotos mit einer genauen Erklärung dazu (neues Fenster)
 

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Das Katzenfreigehege von Susanne (Hier geht es zu Susannes Homepage)

Unser Gehege ist ein ganz normaler Maschendrahtzaun. Der Draht ist 2 m hoch, unten etwas in den Boden eingegraben. Wir haben übrigens genau 50 m. Das ganze ist jetzt etwa ein Jahr alt und hat ca. 2500 Mark gekostet. Wir haben es von einer Firma machen lassen.

Oben dran haben wir einen Stromdraht mit Weidezaungerät. Genauer gesagt 2 Drähte. Der eine wird geerdet, der andere führt Strom. Dazu haben wir ein Stromgerät für Kleintiere. Wenn man beide Drähte gleichzeitig berührt, bekommt man einen gewischt. Es steht als nicht der gesamte Zaun unter Strom. Theoretisch ist das so. Praktisch haben wir es noch nicht ausprobiert, weil unsere Katzen bescheuert sind. Sie sind nämlich noch nie am Zaun hochgeklettert. Alle durch die Bank nicht. Unser Micki ist ein Ausbrecherkater und will raus. Auch er ist noch nicht geklettert. Früher mussten wir den ewig aus dem Katzennetz oder vom Nachbarbalkon pflücken. Nun passiert nichts.
 

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Die Erfahrungen von Andrea

Ich hatte eine Perserkatzenzucht und somit ein Reihenhaus mit kleinem Garten. Da ich nun wollte, dass auch die Katzen den Garten nutzen können, hab ich folgendes gemacht:

Ca. 2,20 m hohe Pfosten (am besten Metall) im Abstand von ca. 2 - 2,50 eingeschlagen. (Ich werd nie vergessen was das für ne Gaudi war, als mein Mann damals losging und so ne Art Ölbohrer anbrachte um die Dinger auch richtig reinzukriegen).

Dann die Suche nach dem passenden Netz... ich hab mich bei einer Seilerei für ein Netz entschieden, wie es auch für Fußballtore verwendet wird. Das ganze nahm ich in grün und ließ es oft im Sommer mit Kapuzinerkresse oder so bewachsen. Meine Nachbarn haben sich nie darüber beschwert, denn es hat jeder eingesehen, dass ich die Miezen nicht ganz raus lassen kann.

Wichtig: passend zum Netz braucht man noch ein Spannseil, damit das Ding nicht zu sehr durchhängt.

Am Boden bin ich dann einfach hergegangen und habe es eingegraben (ist Kunststoff, und verrottet vermutlich nie). Sicherheitshalber noch ein paar Bodenheringe dazu reingeschlagen (die wiederum sind sicher nimmer da). Das ganze hält nun schon seit 10 Jahren, das Netz ist mit der Zeit dunkler geworden (was nichts macht, denn anfangs war es schon etwas giftgrün). Zu Beginn er Gartenkatzenzeit hatte ich eine Spezialistin, die versuchte drüberzukommen (damals gab es unglücklicher Weise auch noch einen passenden Holzpfosten). Da hab ich auf den "Fluchtpfosten" einen Becher mit Wasser gestellt.. einmal ist sie noch rauf und hat ihn umgestoßen, danach nie wieder. Der Rest wuchs mit dem Garten auf und akzeptierte das als "Zimmer ohne Dach" und versuchte eigentlich nie auszubüchsen.

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Die Erfahrungen von Tina

Wir haben ein Gehege, bei dem die Hauswand eine Seite bildet und die anderen 2 Seiten durch Holzkonstruktion, Maschendraht und Netz gebildet werden. Die Holzpfosten stehen im Abstand von 1,8 m und sind mit Metallfüßen im Erdreich verankert. Im unteren Teil zwischen den Pfosten haben wir Fertigbauteile 1,80 x 1,80 aus dem Baumarkt verbaut. Das sind Holzrahmen mit grünem Gitter dazwischen. Ganz oben haben wir die Pfosten (waren eigentlich für eine Pergola gedacht) mit Querbalken verbunden und dann den restlichen Meter zwischen Querbalken und Fertigbauteil mit einem Fischernetz gesichert. Ob Du ein Dach brauchst hängt stark von dem Erfindungsreichtum Deiner Katzen ab. Wir brauchten eins. Das Dach ist auch aus Fischernetz und mittels Haken an der Hauswand befestigt

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Das Freigehege von Caro

Ich wollte meinen kleinen Garten mit Holzzaun zusätzlich sichern, so, dass meine Plüschbomber drin bleiben. Ich dachte an Strom, weil ich mich nicht meterhoch einbarrikadieren wollte und konnte (sonst wäre die Wohnung dunkel, Garten ist vor den Fenstern). Außerdem ist es recht günstig: Stromgerät, ein paar Isolatoren und Litzen - hatte ich alles da, ich habe Pferde.
Okay, wir haben also alles installiert. den Strom ganz "klein" gedreht. Katerchen springt auf den Zaun, klettert über die Litze und ist weg...
Was solls. Also Kater einfangen und Stromzaun neu überdenken.
Wir machen 3 Litzen übereinander. Okay der Garten kriegt was von einem Hochsicherheitstrakt - wie die Nachbarn schmunzelnd bestätigen....
Gesagt getan, Kater springt nach einigem Zögern - immerhin - diesmal wieder auf den Zaun, Andi und ich starr vor Anspannung, der Arme, gleich kriegt er einen Stromschlag, ICH werde ihn trösten!! Nein ich, oje gleich, gleich, ich kann nicht hinsehen.....Oje....quetscht sich zwischen den Litzen durch, springt in Seelenruhe draußen runter und fängt fast einen Vogel.
Kater wieder einfangen.
Stromzaun neu überdenken.
Die Katze ist AUF dem Holzzaun nicht geerdet und kriegt keinen Strom ab. Genau!!!!
Wir lassen also nur auf einer Litze Strom und "erden die anderen beiden" in der Hoffnung, dass er schon 2 berühren wird, wenn er rüber klettert. Außerdem müssen wir "mehr aufdrehen" weil die Katze nie wirklich geerdet sein wird, der Strom kommt noch dazu nur impulsmäßig - und damit überhaupt ein Kribbeln entsteht also mehr Dampf.
Wir fassten testweise wieder an die Litze :-) Mein Freund und ich wollten schon wissen was unsere Katzen da schlimmstenfalls abkriegen.
Allerdings sind wir 100% geerdet und hatten bereits ein zerknirschtes Lächeln und eine Sturmfrisur :-) "Jetzt fasst aber Du mal dran!!!!!"
...Okay, momentan ist es so, dass sie nicht mehr versuchen hochzuspringen - ohne jemals einen wirklichen Stromschlag (im Gegensatz zu uns :-) bekommen zu haben....
Evtl "spüren" beide den Strom, weil er jetzt mehr aufgedreht ist?!
Ich werde weiter berichten!

Hier sind ein paar Fotos von Caro (neues Fenster)
 

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Die Erfahrungen von Friederike (Hier geht es zur Homepage von Friederike)

Ich bin bei unserem Verein Katzenpflegestelle.
Neben eigenen Katzen lebe ich mit mehreren Pflegekatzen zusammen, momentan 11 Katzen. Für die Sicherheit der Katzen ist mir ein Freigehege lieber. Sie können sich auch vorstellen, dass die Nachbarn nicht begeistert sind, wenn soviele Katzen Freigang haben.
So entstand 1998 die Idee mit dem Freigehege.
Ich schildere Ihnen hier meine Erfahrungen.
Ich lebe in einem Reihenmittelhaus. Im ersten Stock befindet sich ein Balkon. Anhand der angefügten Bilder sehen Sie, dass die Terrasse überdacht ist, mit Plexiglas und Metallpfosten. Der äußere Teil des Freigeheges, die Größe insgesamt ca. 25 - 30 qm, ist mit Holzpfosten und Maschendrahtgewebe abgegrenzt. Im Freigehege befindet sich ein winzigkleiner Teich und Wasserstellen. Nach oben hin ist das Freigehege total eingenetzt. Meine Katzen haben jedes noch so kleine Loch rausgefunden und einen Ausreißversuch gemacht, gottseidank meistens dann, wenn ich dabei war. So hatte ich die Katzen schnell wieder eingefangen. Vom Wohnzimmer aus können die Kerlchen durch eine Katzenklappe rein und raus. In den letzten Jahren haben mir meine Kerlchen gezeigt, was ich anders machen sollte.
Ich würde die äußere Begrenzung auch aus Metallpfosten machen, die Katzen benutzen die Holzpfosten als Kratzbaum, entsprechend schauen die Pfosten aus. Holz verrottet. Es muss regelmäßig gestrichen werden, natürlich mit ungefährlichen Farben für die Katzen. Es war klar, dass das Freigehege nicht für alle Ewigkeit gemacht ist. Ich bin jedoch jedes Jahr dabei, etwas auszubessern, zu streichen usw.
Das anfängliche Aluminiumgewebe als Bespannung erwies sich nicht als stabil. Meine Katzen hängen wie die Klammeraffen an der Abgrenzung, wenn sie ein Insekt fangen wollen. Das Aluminiumgewebe bekam Risse.
Ausgetauscht habe ich es mit Maschendraht, 1 x 1 cm, so befestigt, daß die Katzen sich nicht verletzten können.
Ich würde ein neues Freigehege wesentlich stabiler bauen. Man glaubt nicht, wie einfallsreich Katzen sind, wenn sie etwas wollen. Zu Anfang wählte ich eine zu große Maschengröße, so dass kleine Katzen durchschlüpfen konnten und sich die Nachbarin freute, als die Winzlinge auf ihrer Terrasse spielten. Also auch das geändert und kleinen Maschendraht angebracht. Die freien Erdbereiche schauen sehr schön aus und freut auch die Katzen, man kann so herrlich buddeln. Meine weißgetigerten Katzen sind nicht mehr weiß-getigert, mehr grau-schwarz-getigert, da der Garten umgegraben wird. Sie schauen wie kleine Lausbuben aus, die dreckig vom Spielen kommen. Das nächste Freigehege würde ich pflastern oder mit schönen Platten auslegen. Dafür Blumen und Pflanzen in Töpfen und Kästen usw. aufstellen. Erdstellen im Freigehege verleiten meine Katzen, die Erde als Katzentoilette zu benutzen, auch wenn eine Katzentoilette im Freigehege steht. Die Katzen zeigen mir immer wieder, was noch zu verbessern ist.

Hier sind ein paar Fotos von Friederike (neues Fenster)

 

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Die Erfahrungen von Mona (Hier geht es zur Homepage von Mona)

Da wir Julie auf so tragische Weise verloren hatten, suchte ich nach einer Lösung, damit unserer Tiffany nicht das gleiche Schicksal drohte. Da wir in einem Haus wohnen, war klar, dass wir sie nicht die ganze Zeit drinnen halten konnten, wenn wir unseren Garten auch im Sommer geniessen wollten. Und die grossen Zwei waren zu dieser Zeit schon so an ihr grosses Revier gewöhnt, dass es schon fast an Tierquälerei grenzen würde, sie plötzlich einzusperren. So machte ich mich auf die Suche, nach der idealen Lösung, die sowohl Jessy und Akira ihre Freiheit liess, Tiffany aber sicher im Garten halten würde. Aber da wir unseren Garten nicht Fort Knox mässig verbarrikadieren wollten, kam keines der vorgestellten Systeme in Frage, das einen hohen Zaun um unser Grundstück vorsah. Und die Grösse - besser gesagt Kleinheit des Gartens liess auch den Bau eines Frischluftgeheges nicht zu.

Da entdeckte ich auf der Seite eines Züchters den Hinweis auf ein ganz anderes System, das praktisch unsichtbar, meine Bedingungen zu erfüllen schien. Sofort war meine Neugierde geweckt und gegen den Widerstand einiger habe ich es auch gleich bestellt, denn im Vergleich zu einem Zaun, war es erst noch wesentlich günstiger.

Und die Installation ist erst noch ganz einfach.

Hier gibt es Bilder von Mona sowie eine genaue Beschreibung (neues Fenster)

 

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Das Freigehege von Christa (Hier geht es zur Homepage von Christa)

Das ganze Gehege ist ca. 90 qm groß und ganz übernetzt. Und natürlich noch halbe Baustelle!! Daher wurden vorläufig Pfosten in den Boden einbetoniert, über zwei Seiten entlang Maschendrahtzaun (Maschengröße 4 x 4 cm) gezogen, darüber dann das Netz gespannt. Dieses wurde seitlich von außen mit dünnem Draht im Abstand von ca. 20 cm mit oder in dem Maschendrahtzaun befestigt. Auf den anderen Seiten wurde das Netz an dem Palisadenzaun ganz oben mit Dachlatten befestigt. Also hinter der Dachlatte das Netz ein Stück herunterziehen, Dachlatte mit Schrauben auf die Palisade anbohren, dann das Netz unterhalb der befestigten Latte nach vorne ziehen und auf der Latte festtackern. Diese Prozedur wurde am Dach des Hauses hinter der Regenrinne am Gebälk entlang wiederholt. Ebenso am Dachverlauf des Gartenhäuschens.
Beim ersten Auslauf zeigten uns unsere Pfötchen noch gewisse Schwachstellen. Die haben wir mittlerweile behoben, teilweise wurde mit Hasendraht im oberen Drittel des Zaunes nachgebessert, so dass ein Ausbrechen jetzt unmöglich ist. Sobald wir mit allem fertig sind, wird das Gehege erweitert, so dass unsere Fellnäschen den ganzen Garten zusammen mit uns benutzen können. Eine Bepflanzung wird wohl auch erst im nächsten Frühjahr möglich sein. Aber bis dahin haben die auch jetzt eine Menge Spaß und Freiheit

Hier gibt es Bilder von Christa (neues Fenster)

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Das Freigehege bzw. die eingezäunte Terrasse von Gabi (Hier geht es zur Homepage von Gabi)

Endlich, endlich ist es so weit, unser wirklich super netter und katzenfreundlicher Vermieter hat zugestimmt und wir bekommen unsere katzensichere Terrasse!!!
Kein Leinenwirrwarr von 7 Katzen, keine Katze mehr befreien, die  mit der Leine irgendwo haken geblieben ist. Ich freue mich so! Endlich können unsere Pelznasen jederzeit gesicherte Freiheit genießen, wenn jemand zu Hause ist und sind nicht darauf angewiesen, ob Frauchen nun Lust hat mit den Katzen den Garten unsicher zu machen. Jetzt gibt es zusätzliche 70 qm zum Rumtoben, Falter fangen oder auch mal ein Nickerchen im Schatten zu machen.

Nach vielem Stöbern im Internet haben wir die für uns optimale Lösung gefunden.
Auf ging's in den Baumarkt, wir brauchten für 32 m Umzäunung:

16 Zaunpfosten
16 Einschlaghülsen
19 Winkel
19 Dachlatten á 50 cm
an die 200 Schrauben verschiedener Größen
Krampen zum Antackern des Netzes an den Pfosten
einen Elektrotacker
ein 5 kg schwerer Hammer zum Einschlagen der Bodenhülsen
eine Wasserwaage
30 Bodenheringe zum Fixieren des Netzes
32 m Bretter, die halb in den Boden gegraben wurden
und natürlich ein stabiles Katzenschutznetz
dazu habe ich mir von verschiedenen Herstellern Netzproben zuschicken lassen, das stabilste und sicherste war meiner Meinung nach von der Netzweberei Rudolf Vogt in Itzehoe
Das Netz hat eine Maschenweite von 30 mm und ist in olivgrün und
fällt somit fast gar nicht auf.

Hier gibt es Bilder von Gabi (neues Fenster)

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Das Freigehege von Ivana (Hier geht es zur Homepage von Ivana)

Da wir den beiden auch frische Luft und Sonnenschein gönnen wollen, sie aber nicht überfahren oder vergiftet irgendwo aufsammeln möchten, kam für uns nur gesicherter Freigang in Frage. An der Leine wollten wir sie nicht in den Garten lassen, also versuchen wir es mit einem Zaun. Unsere Entscheidung fiel auf den Elektrozaun, denn wir wollten nicht den Garten komplett einkasteln und wie in einem Hochsicherheitstrakt hausen.
Und bevor wir bitterböse Mails bekommen, wir lieben unsere beiden Miezen, denn sonst hätten wir auch nicht die Arbeit und das Geld in den Zaun gesteckt und Kontakt mit dem Strom ist nicht tödlich und auch nicht gefährlich, weder für Mensch noch Tier. Man spürt, wenn man den Zaun anfaßt, ein leichtes Bizzeln, jede heiße Tasse ist unangenehmer und tut mehr weh.

Die erste Variante, nämlich Litzen statt des Geflügelzaunes, ging gründlich daneben, denn Cosi ist nach dem Schreck einfach unten durchgedüst. Der Geflügelzaun mit seinen Maschen ist da sicher die bessere Alternative, denn er stellt schon optisch ein Hindernis dar und geht bis zum Boden. Bei uns waren noch Heringe dabei, mit denen man den Zaun zusätzlich noch am Boden fixieren kann.

Was haben wir benötigt?
- 2 Rollen Kaninchendraht
- Draht
- Heringe
- eine Rolle Geflügelzaun (der elektrische)
- ein Weidenetzgerät
- Verlängerungskabel
- mehrere Pfosten und Balken
- mehrere Bücherstützen aus Metall
- einen Tacker für Metallklammern und die entsprechenden Klammern dazu
- einen Bohrer und einen Akkuschraubenzieher
- etliche Schrauben, Winkel und anderes Kleinmaterial
- ein Pflaster
- viel Zeit

Hier gibt es Bilder von Ivana (neues Fenster)

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Das Freigehege von Heike (Hier geht es zur Homepage von Heike)
 

Wir möchten Ihnen unseren Traumgarten vorstellen, der für unsere Katzen nicht mit handelsüblichem Elektrodraht abgesichert wurde, sondern mittels Pergolazäune und Kaninchendraht. Als wir das Haus kauften, war der heutige Garten ein mehr oder weniger schmuckloses Stück Land, worauf Pferde und Kühe grasten. Wir wollten eigentlich nur ein kleines Stück davon für unsere Katzen einzäunen, aber es sollte mit den Jahren ganz anders kommen...

Wir sind 1997 wegen der Tiere aufs Land gezogen, hatten uns vorgestellt, dort unsere Katzen und Hühner frei laufen lassen zu können. Unser Grundstück ist dafür bestens geeignet: Rund 2 Hektar Land haben wir zur freien Verfügung! Und auch der Autoverkehr ist bei uns kein Problem - lediglich eine kleine Straße führt an unserem Haus vorbei, kaum Verkehr also.

Aber wir mussten sehr schnell der Realität ins Auge sehen: Überall in der Nachbarschaft freilaufende und leider auch "katzenhassende" Hunde, in der Jagdsaison "katzengeile" Jäger, die auf fast alles schießen, was nicht bei drei auf den Bäumen ist (im Februar 2002 wurde eine ganze Fuchsfamilie - Mama mit Babies - auf unserer Weide von insgesamt 8 Jägern hingerichtet), Trecker, Mähmaschinen, Rattengiftköder und ein sogenannter Biobauer, der von Frühjahr bis Herbst in regelmäßigen Abständen seine Apfelbäume mit Undefinierbarem bespritzt... das alles war uns zu gefährlich. Wir waren schließlich nicht aufs Land gezogen, um unsere Katzen dort dem sicheren Tod auszuliefern, sondern wollten ihnen ein tolles Katzenleben schenken. Und nicht zuletzt die immer häufiger werdenden Tierdiebstähle waren uns Anlass genug, unsere Katzen einzuzäunen.

Mit den Jahren wurde das Freigehege dann immer größer und immer schöner, wir haben neue Büsche gepflanzt und einen Pavillon gebaut, wir haben den Katzen zwei Spieltürme gebaut und vom  Sturm gefällte Bäume wurden nicht einfach beseitigt, sondern für die Katzen als Kletterhaufen aufgestellt.

Im Sommer 2002 haben wir es zuletzt um knapp 400 qm vergrößert, sind weitere 20 Meter auf unsere Weidefläche ausgewichen - der Katzenbestand war ja auch inzwischen auf 8 Katzen angewachsen (alles Notfalltiere aus dem Katzenschutz, die wir nicht weitervermitteln konnten). Mit Gräsern und Pflanzen, mit einem solargesteuerten Brunnen und vielen gemütlichen Liegeplätzen haben wir es geschafft, sowohl für unsere Katzen als auch für uns einen Traumgarten zu errichten.

Dabei haben wir ganz bewusst unsere Katzen nicht in ein extra Freigehege gepfercht, sondern sie in unsere Mitte genommen. Sie sind immer bei uns, ob wir draußen grillen oder in einer Gartenliege liegen, ob wir lesen oder mit Freunden beisammensitzen, oder auch wenn wir bei der Gartenarbeit sind - sie nehmen ständig an unserem Leben teil.

Es ist ein unbeschreiblich gutes Gefühl, wenn wir von der Arbeit nach Hause kommen und genau wissen: Unsere Katzen sind alle da! Niemand kann ihnen etwas anhaben, weder Hunde noch Jäger, weder Auto noch Gift, weder Tierfänger oder Trecker... Aber sie können trotzdem ihr katzengerechtes Leben führen, an der frischen Luft sein und Sonne, Wind, Regen und Schnee erleben, auf Bäume klettern oder durchs Gehege rennen... oder sich einfach nur in einer schönen Ecke für sich selbst zurückziehen.

Durch eine Katzenklappe können sie auch während unserer Abwesenheit jederzeit ins Haus, können also frei wählen, ob sie gerade lieber drinnen oder draußen sein möchten. Seit der letzten Vergrößerung ist unser Freigehege rund 1.500 Quadratmeter groß.

Einziger Haken an der Sache: Es ist kein billiger Spaß. Unser Freigehege hat insgesamt um die 15.000,- Euro gekostet. Aber wir haben es ja nicht auf einmal bezahlen müssen, weil wir nach und nach vergrößert haben, und man braucht es ja auch nicht in dieser Größe nachbauen! Wir wollen unsere Katzen damit schützen, denn das Leben unserer Katzen ist für uns unbezahlbar!

Das Zubehör:

Wir haben einfache Pergolazäune (1,80 x 1,80) gekauft und diese mit den dazugehörigen Pergolabausätzen aufgestellt. Die 2,80 Meter hohen Pfosten (9 x 9 cm) wurden mit Stahlträgern versehen und 80 - 100 cm tief mit handelsüblichen Beton einbetoniert (eine schweißtreibende Arbeit, aber der schlimmste Sturm kann dem Gehege dann nichts anhaben!). Die Löcher in den Zäunen wurden mit Kaninchendraht zugetackert (von Außen, damit keine Verletzungsgefahr besteht, wenn mal ein Tackernagel bricht oder quersteht), dabei gehen wohl Millionen von Tackernägeln drauf....

Auch die Zwischenräume zwischen den Zäunen und der Oberkante (Querstreben) der Pergolabausätze wurde mit Kaninchendraht zugetackert. Ganz zum Schluß, werden an die sogenannten "Reiter" von der Innenseite des Freigeheges noch einmal kleine Holzstücke (ca. 30 cm) drangeschraubt und ebenfalls mit Draht versehen. Somit ist ein Ausbruch für Katzen unmöglich, denn wenn sie die Zäune hochklettern, laufen sie oben gegen den Draht. Sie müssten schon in der Lage sein, ihre Vorderpfoten gut 40 cm nach hinten zu schwingen und sich dann aus eigener Kraft hochzuziehen um auszubrechen - unmöglich. Wir haben inzwischen ein paar "Wildlinge" bei uns aufgenommen, die allesamt versucht haben, panisch wegzulaufen, als wir sie das erste Mal ins Freigehege ließen - keiner hat es geschafft. Wir würden immer wieder so bauen! Durch die offenen Zäune behalten wir den Blick auf unsere Weiden - ein herrlicher Anblick, wenn die Sonne auf- oder untergeht!

Hier gibt es Bilder von Heike (neues Fenster)

 

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