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Zunächst einmal muss natürlich sichergestellt sein, dass es sich wirklich um eine Katzenhaarallergie handelt. Denn bei entsprechenden Symptomen sind viele Ärzte gleich mit der Diagnose „Katzenallergie“ dabei, wenn sie hören, dass man einen Stubentiger hat. Das muss aber nicht unbedingt sein, denn zum Beispiel auch eine Hausstauballergie weist die gleichen Symptome auf. Es ist nicht zwingend notwendig sofort die Samtpfoten wegzugeben. Viele Allergiker leben trotzdem mit ihren Katzen zusammen. Die Möglichkeit mit Katzen UND Allergie zu leben sind grundsätzlich abhängig von der Schwere der Allergie und der eigenen Leidensfähigkeit.
Grundsätzlich sollte man natürlich einige Maßnahmen ergreifen, um sich selbst das Leben zu erleichtern und die Katze nicht weggeben zu müssen: Falls noch vorhanden, Teppichboden gegen Laminat, Parkett oder Linoleum/PVC austauschen. Glatten Boden saugen, möglichst nicht fegen wegen aufwirbelndem Staub/Katzenhaaren; wischen. Katze of bürsten/kämmen (aber natürlich nicht der Allergiker!), mit feuchtem Tuch abwischen (wenn er/sie es zulässt) Die Katze aus dem Schlafzimmer verbannen, auch wenn es schwer fällt. Möglichst täglich saugen Es gibt ein Spray, das ALLERPET heißt und wird der Katze in das Fell gerieben (ist für die Katze völlig unschädlich).Es verhindert bzw. reduziert die Bildung von Allergenen. Einen Luftreiniger aufstellen (kein Luftbefeuchter) Lapacho-Tee soll helfen. Allergiker sollten über 4 Wochen hinweg täglich einen Liter in kleinen Mengen zwischen den Malzeiten trinken (lauwarm und ungesüßt). Dann 4 Wochen Pause und dann wieder beginnen. Außerdem den Tee regelmäßig inhalieren sowie einmal die Woche ein Bad mit starkem Lapacho-Tee nehmen. Nach jedem Streicheln die Hände waschen, Katze nicht an das Gesicht lassen. Bettzeug wegen Federn gegen Allergikerbettwäsche austauschen. Vor dem zu Bett gehen die Haare waschen, falls die Allergiesymptome nachts am schlimmsten sind. Ein weiterer Tipp ist Kinesiologie (bedeutet "Heilen durch Bewegung"). Eine genaue Erklärung würde jetzt hier zu weit führen aber wenn man interessiert ist, gibt man das Wort in eine Suchmaschine ein und findet jede Menge Informationen.
Behandlungsmethoden, die für sinnvoll erachtet werden: Eigenbluttherapie Akupunktur Hyposensibilisierung Enzympotensierte
Desensibilisierung (EPD)
Auf jeden Fall gilt: Es ist auf keinen Fall erforderlich, die geliebte Samtpfote gleich wegzugeben! Dies wird auch ganz deutlich in dem Erfahrungsbericht von Heike, den ich freundlicherweise hier veröffentlichen darf (das Copyright liegt bei Heike Gödde)
Laserakupunktur: Menschen, die sich also lieber von ihrer Allergie befreien möchten, als von ihren Tieren, finden gezielte Hilfe im:
Therapiezentrum für ganzheitliche Medizin Bei mir ist es das Asthma, die wohl schlimmste Art, allergisch zu reagieren. Im Jahre 1989 fing es bei mir an. Ich litt zunächst unter Dauerhusten, bekam schlecht Luft und konnte vor lauter Atemnot kaum noch schlafen. Es folgte eine Odyssee: ständig neue Ärzte, neue Medikamente (die nicht weiterhalfen), und letztendlich eine Überweisung an einen Lungenfacharzt, der die Ursache für die Atemnot feststellen sollte. Der Lungenspezialist untersuchte mich schließlich im Frühjahr 1990 zwei Tage lang. Nachdem er organisch keine Gründe für mein Asthma feststellen konnte, stellte er mir die Frage, ob ich Haustiere besitze. Damals war ich noch so dumm, und beantwortete die Frage wahrheitsgemäß mit "Ja, einen Kater". Heutzutage würde ich diese Frage immer verneinen, denn ich musste die Erfahrung machen, dass immer die Haustiere für eine Krankheit verantwortlich gemacht werden, wenn die Ärzte nichts anderes finden. Natürlich reagierte ich prompt beim Allergietest auf Tierhaare. Ich glaube, er hätte mir sonst was spritzen können, ich hätte auf alles reagiert, denn ich war super nervös. Der Arzt reagierte erleichtert, dass nun endlich ein "Grund" für meine Atemnot gefunden war. Er sagte mir knallhart "Das Tier muss sofort abgeschafft werden!", ohne wenn und aber. Nachdem ich in seiner Praxis regelrecht zusammengebrochen bin (ich bekam sogar eine Beruhigungsspritze) sagte er mir immer noch ungerührt, dass er gerne ein paar Fotos besorgen würde, auf denen erstickte Leute zu sehen sind. Ich solle mir doch einmal angucken, wie verzerrt und blau deren Gesichter sind, dann würde ich meinen Kater schon weggeben. Er sagte klar und deutlich: "Wenn Sie Ihren Kater nicht weggeben, verkürzen Sie Ihre Lebenszeit sehr deutlich!" Man kann daran vielleicht erkennen, dass meine Atemnot sehr schlimm war. Ich schreibe nicht vom gelegentlichen Hüsteln, sondern von richtigen Atemnotanfällen. Für mich kam damals trotz dieser erheblichen Atemnot (ich benötigte mein bronchienweitendes Aerosol schon jede Stunde!) ein "Abschaffen" meines Katers (damals hatte ich nur einen Kater, 1 Jahr alt) überhaupt nicht in Frage. Ich gab zunächst eine Anzeige in der Zeitschrift "Ein Herz für Tiere" auf. Darin suchte ich Tierfreunde, die ebenfalls unter einer Tierhaarallergie litten, zwecks positiven Erfahrungsaustauschs. Erst mal wollte ich wissen, welche Erfahrungen andere gemacht haben! Die Resonanz war gewaltig - ich bekam über 100 Zuschriften. Von diesen Zuschriften waren nur zwei negativ - alle anderen schrieben mir "behalte Deinen Kater!". Ich begann, Hoffnung zu schöpfen. Auf einmal gab es Menschen, die genau wie ich unter starker Atemnot litten, aber trotzdem ihre Katze(n) nicht weggaben. Vorher starrten mich alle nur fassungslos an, wenn ich sagte, dass ich meinen Timmi niemals weggeben würde. Aber plötzlich hatte ich "Verbündete" und erntete Verständnis. Natürlich halfen mir auch einige Briefe inhaltlich sehr viel weiter. Mir schrieben zum Beispiel zwei Ärzte. Beide machten mich darauf aufmerksam, dass man sich auch bei einer Tierhaarallergie "desensibilisieren" bzw. hypersensibilisieren" kann. Das funktioniert so, dass einem wöchentlich eine Spritze mit dem allergieauslösenden Sekret (in meinem Fall also Tierhaare) injiziert wird. Die Dosis wird langsam gesteigert, und der Körper baut so langsam aber sicher Antikörper gegen das Allergen auf. Damals war es mir nicht möglich, einen Arzt zu finden, der diese Therapie mit mir machen wollte, denn es hätte sein können, dass ich durch die Antigeninjektion einen Asthmaanfall bekomme. Die Lösung war für die Ärzte so einfach, ich solle den Kater doch einfach abschaffen, dann wäre ich auch beschwerdefrei. Doch die meisten Ärzte übersehen dabei etwas ganz Entscheidendes - und das muss man sich immer wieder vor Augen halten: Eine Allergie ist immer nur die Auswirkung einer Krankheit, niemals die Ursache! Man hat ja schließlich nicht immer allergisch reagiert, die Ursache für das plötzliche Reagieren muss daher gefunden werden und nicht die Auswirkungen unterdrückt werden! Mit Medikamenten - bei einer Tierhaarallergie selbst mit dem Weggeben der Katze - bekämpft/unterdrückt man immer nur die Auswirkungen, nicht die eigentliche Ursache! Der Mensch ist nicht krank, weil er auf Katzenhaare allergisch reagiert, sondern er reagiert auf Katzenhaare allergisch, weil er krank ist! Es wäre der gleiche verhängnisvolle Irrtum bei einer Lungenentzündung das Fieber zu bekämpfen, statt es als Symptom zu erkennen! Und dieser Fatale Fehler wird üblicherweise bei der Behandlung von Allergien begangen! Einer der beiden Ärzte schrieb mir damals zum Beispiel auch, dass die Konzentration der Dosis, die einem bei einem Allergietest unter die Haut gespritzt wird, um ein Vielfaches höher sei, als man bei einem direkten Kontakt mit dem Erreger (also den Katzen) jemals hat. Hautempfindliche Menschen reagieren daher auch dann, wenn sie eigentlich im Umgang mit Katzen keine Probleme mit dem Erreger haben. Ferner schrieb er, dass es diverse Medikamente gibt, deren Nebenwirkungen sich in Grenzen halten, die die Allergie aber weitestgehend hemmen. Ich bekam damals ein Antiallergikum in Tablettenform, was auch dieser Arzt empfahl. Dieses Antiallergikum half mir damals sehr gut, ich bemerkte keinerlei Nebenwirkungen. Durch Zufall sah ich dann eines Tages im Reformhaus ein Buch stehen, welches mir durch den Titel sofort auffiel. Es heißt "Allergien müssen nicht sein", wurde von Professor Dr. M. O. Bruker geschrieben. Dieses Buch hat mir sehr geholfen! Es ist sehr verständlich geschrieben und vermittelt gute Kenntnisse über das Thema Allergien. Dr. Bruker klärt darin sehr deutlich über die Missstände, die im Zusammenhang mit Allergien leider immer noch existieren, auf. Er schreibt darin ebenfalls, dass Tierfreunde ihre Tiere nicht "abschaffen" sollen, weil sie ja damit die Ursache für die Allergie nicht bekämpfen. Herr Prof. Dr. Bruker stützt sich sehr auf die Ernährung. Auch durch eine andere Ernährung kann man viel dazu beitragen, dass sich die Allergie wieder sehr deutlich verbessert - das kann ich aus eigenen Erfahrungen schreiben! Ich habe Herrn Prof. Dr. Bruker damals sogar persönlich angeschrieben, weil ich auch seine Meinung in meinem Fall hören wollte. Leider praktizierte er schon damals nicht mehr, aber er schrieb mir, dass ich mich an die Anweisungen in seinem Buch halten solle, dann würde meine Allergie schon wieder verschwinden. Er schrieb auch, dass ich meinen Timmi auf jeden Fall weiterhin streicheln soll, denn er wäre bestimmt nicht die Ursache für mein Asthma. Meines Erachtens stützt sich die Schulmedizin - was die Behandlung von Allergien angeht - viel zu häufig auf Symptomunterdrückung, statt auf Heilung. Leider wurden meine Asthmaschübe aber mit den Jahren immer schlimmer. Das lag aber nicht nur daran, dass in der Zwischenzeit - bedingt durch unsere Tierschutzarbeit - deutlich mehr Katzen bei uns lebten, sondern auch daran, dass ich inzwischen auch auf Hausstaub, Holz, diverse Pollen und Gräser, Milch.... und und und allergisch geworden war. Durch Zufall hörte ich eines Tages im Radio dann von Herrn Dr. Eisenhardt, der dem Moderator seine Pollenallergie "weglaserte". Es hörte sich alles sehr einfach an, eigentlich zu einfach, aber dennoch schrieb ich mir Anschrift und Telefonnummer des Arztes auf. Ich hatte in den Jahren so viel ausprobiert (u.a. auch Bioresonanztherapie) - dann könnte ich das ja auch mal ausprobieren. Aber nach ein paar Tagen hielt ich das dann für Humbug (einfach zu schön, um wahr zu sein). Wenn mich aber Leute als Ansprechpartnerin im Tierschutz anriefen, die ihre Katze wegen Allergie abgeben wollten, dann nannte ich diesen Menschen die Adresse dieses Arztes. Das waren also "Testballons" für mich. Und - was soll ich sagen - alle, die tatsächlich hingefahren waren, riefen mich später überglücklich an, weil ihnen dort so sehr geholfen wurde! Alle waren ihre Allergie entweder losgeworden, oder hatten sie durch die Behandlung zumindest so in den Griff bekommen, dass sie ihre Katzen nicht mehr weggeben mussten. Also dachte ich mir, fahre ich auch mal hin! Ich hatte meinen Termin im März 2001. Dabei wurde dann festgestellt, dass ich eben unter vielen weiteren Allergien litt, nicht nur an einer Tierhaarallergie. Der Allergietest wird nicht nach der herkömmlichen Methode gemacht, sondern nach dem Prinzip der Kinesiologie. Man kann das Ergebnis nicht beeinflussen, auch der Arzt nicht. Ich hatte mich dort eine Woche in Peine eingemietet und konnte so zweimal täglich morgens und abends zum Lasern gehen. Einmal lasern kostete damals 40,- DM. Der Allergietest einmalig 150,- DM. Wie die Preise heute sind, weiß ich leider nicht. Es ist schwer, zu beschreiben, wie die Behandlung funktioniert. Ich kann nur soviel sagen, dass das Lasern überhaupt nicht weh tut (nicht einmal piekst) und ich sogar schon Familien mit Säuglingen (!!) zu ihm geschickt habe. Auch diesen winzigen, kleinen Menschen konnte geholfen werden.! Nach einer Woche Behandlung (ich bin 1 x morgens und 1 x abends hingegangen) waren bei mir die Tierhaarallergie, jegliche Pollen und Gräser, die Milchallergie und die Holzallergie weg. Die Hausstaubmilben-Allergie und die Allergie gegen Kunststoffe bin ich leider noch nicht ganz losgeworden. Deswegen müsste ich eigentlich noch mal hin. Aber das Ganze kostete mit Übernachtungen so um die 1.500,- DM, und die muss man ja erst mal übrig haben (den Urlaub übrigens auch). Außerdem ist mein Leben jetzt für mich derart erträglich geworden, dass ich bisher noch keine Notwendigkeit gesehen habe, wieder hinzufahren. Wenn ich erkältet bin oder wenn die Luft feucht ist, dann habe ich noch Beschwerden - sonst ist nichts mehr zurück geblieben! Seit ich in Peine war, bin ich ein anderer Mensch. Ich kann wieder lachen, lustig sein und am Leben teilnehmen. Vor Dr. Eisenhardts Behandlung ging ich von Februar bis November das ganze Jahr "an Krücken", weil mir die Haselnusspollen und diverse andere Pollen unheimlich auf die Atemwege, die Augen und die Nase schlugen. Ich konnte von Frühjahr bis Herbst kaum draußen sein - das ist seitdem alles vorbei. Ich war jahrelang abhängig vom Nasenspray, hatte deswegen schon kaum noch Geschmackssinn - auch das ist vorbei. Keine chronische Nasennebenhöhlenverstopfung mehr... alles weg. Und das habe ich dieser einen Woche bei Herrn Dr. Eisenhardt zu verdanken!! Ich hätte das Zehnfache für die Behandlung bezahlt... Für viele Menschen mag sich das alles vielleicht ein bisschen "spinnert" anhören. Wenn ich mir meine eigenen Worte noch mal durchlese, klingt es richtig euphorisch, oder so, als bekäme ich Geld dafür. Dem ist selbstverständlich nicht so! Es ist vielmehr so, dass ich Herrn Dr. Eisenhardt für seine Hilfe sehr dankbar bin und ich jetzt auch keine Angst mehr vor Allergien habe. Mir wurde erklärt, dass die Allergien, die weggelasert wurden, garantiert nicht zurück kommen. Aber man kann natürlich jederzeit gegen andere Wirkstoffe allergisch werden. Eines ist auch klar: Jeder Mensch ist ein Individium und spricht anders auf die verschiedenen Behandlungen (so auch in der Humanmedizin) an. Niemand kann versprechen, dass man nach einer Behandlung völlig beschwerdefrei ist. Aber da ich von mir selbst weiß, wie das Asthma zur täglichen Qual werden kann, rate ich jedem, der unter Allergien leidet, dieses Therapiezentrum in Peine-Rosenthal aufzusuchen. Nicht unbedingt wegen der Katzen, sondern wegen der eigenen Lebensqualität! Und wie geht es mir heute - ein paar Jahre nach der Behandlung? Heute lebe ich mit acht Katzen in unserem Haus auf dem Lande und die Katzen können bei uns auch in den Garten. Ich bin ständig mit Katzenhaaren konfrontiert (auch durch meine Tierschutzarbeit), habe allerdings überhaupt keine Probleme mehr. Ich schmuse mit meinen Katzen wann immer ich will, und bekomme dabei keine Atemnot (obwohl die Katzen bei uns auch ins Bett dürfen). Ich nehme mein Aerosol und damit hat es sich. Es geht mir nur noch richtig schlecht, wenn Erkältung im Anmarsch oder draußen feuchte Luft ist. Das hat aber auch mit dem Hausstaub und der noch nicht beseitigten Kunststoff-Allergie zu tun. Ach ja, und dann habe ich ja noch eine Allergie gegen Duftstoffe (Parfüm und so was), die sehr ausgeprägt ist. Auch die haben wir innerhalb der Woche in Peine nicht ganz wegbekommen. Wenn ich Parfüm benutze oder wenn ich eine starke Erkältung bekomme, dann wird es noch mal eng auf den Bronchien. Dann bekomme ich ein Antibiotikum (bei Erkältung) oder ich nehme eine Tablette, die die Bronchien zusätzlich weitet. So komme ich prima durchs Leben - trotz der vielen Katzen! Wenn Sie noch Fragen haben, oder einfach mal mit mir über das Thema und Ihre Situation sprechen möchten, können Sie mich jederzeit anmailen. Ich helfe gerne!
Heike Gödde Vielen Dank an Dich, Heike! Hier geht es zur Homepage von Heike Gödde.
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